Wiedervereinigung

Die Wiedervereinigung der Gesellschaft nach mehr als 28 Jahren

Unmittelbar nach dem Fall der Mauer begannen die Bemühungen um zunächst wieder gemeinsame Veranstaltungen, dann um die Wiedervereinigung der beiden Gesellschaftsteile. Bereits am 15. Januar 1990 kam es infolge der Initiativen der beiden damaligen Vorsitzenden, Helmut Wolff im Ostteil und Ulf Stockmann im Westteil, und unter Teilnahme von Mitgliedern der Präsidien der beiden deutschen Chirurgengesellschaften zu einer unvergeßlichen Abendveranstaltung im völlig überfüllten Hörsaal der Charité. Es war ein Ereignis, ein Erlebnis ohnegleichen. Natürlich wurden aus jeweils kompetentem Mund aus beiden getrennt gewesenen Gesellschaftsteilen Rückblicke gehalten, sogar ein hervorragendes wissenschaftliches Referat wurde noch eingefügt, das Überwältigende aber war, daß wir wieder zusammensaßen, uns wiedersahen oder neu kennen lernen konnten. Es war wie eine Erlösung, von der wenige Wochen vorher noch keiner hätte träumen können.

Nach konstruktiven Zusammenkünften zunächst der Vorstände beider Gesellschaftsteile, nach dort beschlossenen nächsten Schritten und nach einer an dieser historischen Schwelle einmalig durchgeführter Briefwahl – um möglichst viele Mitgliedermeinungen zu erfassen – erfolgte noch im Jahre 1990 die vollständige Wiedervereinigung der Gesellschaft, 1991 die neue Namenswahl.

Den über tausend Mitgliedern der Berliner Chirurgischen Gesellschaft – Vereinigung der Chirurgen Berlins und Brandenburgs ist es erfreulich schnell gelungen, im Dienste für die Chirurgie und für die kranken Menschen den Schulterschluß zu erzielen. Das kommt auch im Emblem der Gesellschaft seit 1993 zum Ausdruck:

Fassung zur 1. Sommertagung 1992: „Nahtinsuffizienzen”

Im Jahre davor entwarf der Vorsitzende der ersten Sommertagung, Wilfried Seifart, selbst für die Einladung und das endgültige Programmheft seines Kongresses mit dem Hauptthema „Nahtinsuffizienzen” ein doppeldeutiges Logo: Es zeigte nebeneinander das Berliner Wappen mit dem schwarzen Bär, der ebenso wie der rote Adler im Brandenburgischen Wappen nach rechts schaut. Die beiden Wappen waren teilweise miteinander vernäht, doch war die Naht (noch) insuffizient, Symbole für das Kongreßthema und zugleich für die Menschen in den beiden Lebensbereichen Berlin und Brandenburg. Er wurde gebeten und war sofort dazu bereit, aus diesem ersten Emblem ein zweites endgültiges zu entwickeln, auf dem sich nun unter Umkehrung des Bären die Wappentiere anschauen und die Naht dicht ist.

Dieses Emblem wurde zum dauernden Kennzeichen unserer Gesellschaft und sollte, soweit die Schritte noch nicht genug vollzogen sind, für immer daran erinnern, daß die Möglichkeit, wieder und mit ganzem Willen eng zusammenzustehen, von den Menschen und also auch von den Mitgliedern unserer Gesellschaft herbeigeführt worden ist und bewahrt werden muß.

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